Silikonfrei

Der Begriff Silikonfreie Dichtungen stammt noch aus der Zeit der 80er und 90er Jahre, als in der Automobilindustrie für die Lackierung noch Lösemittelhaltige Zweikomponentenlacke (2K-Lacke) eingesetzt wurden.

Früher wurden die Dichtungen noch hauptsächlich durch den Einsatz von Wasser, teilweise mit entsprechenden Zusätzen gereinigt. Durch die Umstellung der Automobilindustrie auf Wasserbasislacke
und die inzwischen etablierten neuen Reinigungsmöglichkeiten für Dichtungen, haben sich die Anforderungen inzwischen von Silikonfrei auf Labs frei verändert.

Es fallen Fixkosten für die Beschichtung bzw. Oberflächenbehandlung an, die auf die zu beschichtenden Teile umgelegt werden müssen. Kleinstmengen zu beschichten ist aus wirtschaftlicher Sicht daher in den meisten Fällen nicht praktikabel.